Blog des Heinrich-Braun-Klinikums
Vom Schülerpraktikum zur Preisträgerin des Heinrich-Braun-Förderpreises
26.06.2026Für unsere Assistenzärztin Nina Michelle Rohne begann der Weg in die Medizin mit einem Schülerpraktikum bei uns am HBK. Nach ihrem Medizinstudium in Jena kehrte die in Zwickau aufgewachsene Medizinerin für ihr Praktisches Jahr zurück an unser Klinikum. Um weitere Erfahrungen zu sammeln, verbrachte sie zusätzlich vier Monate an einem Klinikum in Wien. Seit dem 1. Januar 2026 verstärkt die 26-Jährige unser Team als Assistenzärztin in der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie.
Schon seit der 8. Klasse stand für sie fest, Ärztin zu werden. Warum ihre Wahl auf die Strahlentherapie fiel, erklärt sie selbst: „An diesem Fachgebiet schätze ich besonders die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Mich treibt dabei besonders die Möglichkeit an, die Patienten in dieser schweren Lebensphase begleiten zu dürfen. Das Besondere daran ist die riesige Dankbarkeit, die man von den Patienten zurückbekommt.“
Neben der Medizin begleitet sie seit vielen Jahren eine weitere Leidenschaft: die Musik. Seit ihrem siebten Lebensjahr spielt Frau Rohne Saxophon und ist seit zehn Jahren Mitglied der Big Band „swing it“ des Robert-Schumann-Konservatoriums. Diese Begeisterung floss auch in ihre wissenschaftliche Arbeit ein.
Mit ihrer Forschungsarbeit „Die Effekte von Multipler Sklerose auf die Wahrnehmung von Musik“ überzeugte sie die Jury des Förderpreises 2026. Darin untersucht die junge Medizinerin den Einfluss der Erkrankung auf die Musikwahrnehmung sowie deren Zusammenhang mit kognitiven Funktionen und dem seelischen Wohlbefinden der Betroffenen. Die Ergebnisse liefern erste Erklärungsansätze über mögliche Ursachen der Defizite in der Musikwahrnehmung der Patienten. Unterstützt wurde sie dabei von Dr. med. Stefan Merkelbach, Chefarzt der Klinik für Neurologie, der die Arbeit fachlich begleitete, sowie von Dr. med. Alexander D. Boicev, Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, der sie zur Einreichung ermutigte. Die Studie entstand während ihres Studiums, ihre berufliche Laufbahn führte sie jedoch in die Strahlentherapie.
„Gerade zu Beginn der ärztlichen Laufbahn bedeutet mir diese Auszeichnung besonders viel. Die Preisverleihung beim „Frühlingsball der Medizin“ war für mich ein unvergesslicher Abend“, beschreibt die Preisträgerin.
Wir sind stolz, engagierte Nachwuchsmediziner auf ihrem Weg zu begleiten.
Sie arbeiten ebenfalls an einer medizinischen Facharbeit?
Arbeiten können bis zum 31.12.2026 eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie unter: www.medizinische-gesellschaft-zwickau.de
Der Förderpreis kann in zwei Kategorie vergeben werden. In Kategorie A mit Arbeiten, die aus direkten Studien oder aber Dissertationsauskopplungen resultieren, sowie in der Kategorie B mit Falldarstellungen, Abstracts und Postern.
Ansprechpartner
HBK-Unternehmenskommunikation