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Blog des Heinrich-Braun-Klinikums

Wenn der Ernstfall geprobt wird

29.09.2026

Vier „Patienten“ und ein „Mitarbeiter“ müssen aus dem verrauchten dritten Obergeschoss gerettet werden. Einsatzkräfte rücken an, die Wasserversorgung wird aufgebaut und die Steigleitung wird gefüllt. Was sich zunächst wie ein echter Notfall anhört, war am vergangenen Freitag am Standort Kirchberg eine wichtige Übung für den Ernstfall.

Von etwa 18 bis 20 Uhr trainierten die zuständigen Freiwilligen Feuerwehren auf der derzeit geschlossenen Station 03A im hinteren Bereich verschiedene Abläufe für den Fall eines Brandereignisses. Im Mittelpunkt stand die Rettung von fünf Personen aus dem dritten Obergeschoss bis in den Wirtschaftshof. Auch die Brandbekämpfung wurde realitätsnah geübt – unter anderem durch das Befüllen der Steigleitung und dem "Wasser marsch" aus dem Fenster heraus.

Üben, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt
Feuerwehrübungen sind gerade in einem Krankenhaus von großer Bedeutung. Im Ernstfall müssen Einsatzkräfte und Krankenhausmitarbeitende schnell und sicher zusammenarbeiten. Rettungswege, Zugänge und Abläufe müssen bekannt sein und auch unter besonderen Bedingungen funktionieren. Regelmäßige Übungen schaffen dafür Routine und zeigen zugleich, wo Abläufe weiter verbessert werden können.

Während der Übung konnte der reguläre Krankenhausbetrieb am Standort Kirchberg uneingeschränkt weiterlaufen. Eine akustische Alarmierung erfolgte nicht.

Ein herzliches Dankeschön gilt den beteiligten Freiwilligen Feuerwehren Burkersdorf, Kirchberg, Saupersdorf, Cunersdorf und Wiesenburg , die mit ca. 80 Einsatzkräften vor Ort waren sowie unseren Mitarbeitenden, die die Übung unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit unserer Patienten geleistet haben.