Erfolgreiche Teddysprechstunde im Freizeitzentrum Marienthal

06.06.2018

Sprechstunde mal anders: Im Rahmen des Kindertages am 01.06.2018 sorgten Ärzte und Pflegekräfte des Kinderzentrums am Heinrich-Braun-Klinikums für heitere Stunden im Freizeitzentrum Marienthal. Von 15.00 bis 19.00 Uhr wurden über 60 flauschige Patienten erstuntersucht – und durften dann alle gesund und munter mit nach Hause genommen werden.

Viele neugierige Kinder versammelten sich um den Untersuchungstisch des ...
Vorsichtig wird der Teddy auf die Waage gesetzt, um das Gewicht festzustellen ...
Mit dem Stethoskop hört man das Herzchen schlagen, sogar das des Teddys.
Ein Wartezimmer, in dem es Kaffee, Tee und Kuchen gibt? Manche Patienten würden sich dies sicherlich in den Arztpraxen wünschen, aber so etwas gibt es nur zu ganz besonderen Anlässen – wie zum diesjährigen Kindertagsfest im Freizeitzentrum Marienthal. Denn gleich neben dem leckeren Buffet stand der Untersuchungstisch des Heinrich-Braun-Klinikums mit den aufgereihten kleinen plüschigen Patienten, die an dem Tag alle noch untersucht werden wollten.

Erst von der Ferne vorsichtig begutachtet, richteten kurze Zeit später die Kinder all ihre Aufmerk-samkeit auf den Untersuchungstisch. Alles lag bereit: Waage, Maßband, Namensbändchen, Stethoskop, Pflaster, Spritze und noch Vieles mehr. Was im Krankenhaus eben alles auch für eine echte Erstuntersuchung an einem Neugeborenen benötigt wird. Das Personal erklärte den Kindern liebevoll und spielerisch, wie der Teddy richtig gewogen und gemessen wird, was ein Stethoskop kann und dass Spritzen eigentlich gar nicht so sehr wehtun. Die Kinder durften bei all dem natürlich fleißig mit assistieren, was ihnen sichtlich Freude bereitete. Auch wenn so mancher Teddy dann doch mit einem etwas größeren Verband aus der Sprechstunde kam oder mit Pflastern übersäht war, so waren doch alle Patienten am Ende des Tages in bester Gesundheit, um mit ihren neuen Begleitern den Heimweg anzutreten. Auch dem HBK-Personal hat die Sprechstunde der besonderen Art viel Freude bereitet: „Die Kinder durften selbst einmal Doktor sein und haben nun vielleicht nicht mehr so viel Angst vor der nächsten eigenen Arztuntersuchung“, so Teddyärztin Alexandra Selejan, stellvertretend für das Team.

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