9. Mitteldeutscher Regionalanästhesiestammtisch: Block oder Katheter?

30.05.2017 von 17:00 bis 19:30 Uhr

Werte Kolleginnen und Kollegen,

die Ultraschallbildgebung in der Anästhesie und insbesondere in der Regionalanästhesie gewinnt in den letzten Jahren rasant an Stellenwert. Eine stetig wachsende Zahl von Anästhesisten zeigt eine große Begeisterung für die aus anderen Fachdisziplinen schon seit Jahrzehnten nicht mehr wegzudenkende Sonografie. Die genaue Darstellung der individuellen Anatomie, die exaktere Positionierung der Nadelspitze und Applikation der Lokalanästhetika, hohe Erfolgsraten und steile Lernkurven sowie die Möglichkeit der Reduktion von Komplikationen sind wesentliche Vorteile, die sich die Anwender versprechen und die letztlich die Attraktivität der Technik ausmachen.

Trotz der vermeintlich einfachen Anwendbarkeit und Handhabung treten jedoch im täglichen Einsatz immer wieder neue Herausforderungen auf. Beispiele sind neue oder modifizierte Blockadetechniken auf der einen Seite oder die Punktions- oder Schallbedingungen auf der anderen Seite. Letztendlich wird dem Anwender durch die Sonografie auch immer wieder vor Augen geführt, wie häufig Variabilitäten auftreten und wie selten die individuelle Anatomie exakt dem Lehrbuch und damit den Grundlagen von regionalanästhesiologischen Landmarkentechniken entspricht.

Wir Anästhesisten müssen uns deshalb nicht nur mit den physikalisch-technischen Grundlagen der Sonografie auseinandersetzen, sondern auch mit dem individuellen sonografischen Erscheinungsbild einzelner anatomischer Regionen und Nadelführungstechniken. Hierbei zeigt uns der klinische Alltag, dass das Erlernen dieser Techniken nicht von heute auf morgen gelingen kann, sondern einen Lernprozess darstellt, der in den letzten Jahren durch eine stark wachsende Anzahl von Kursen begleitet und unterstützt wird. Als Erweiterung zu diesem flächendeckenden Kursangebot versteht sich der Mitteldeutsche Regionalanästhesiestammtisch (ehemals Leipziger Regionalanästhesiestammtsich).

In unserer 9. Veranstaltung möchten wir mit Ihnen die Vor- und Nachteile kontinuierlicher oder einzeitiger peripherer Regionalanästhesieverfahren besprechen.

Durch die Unterstützung der Industrie, die uns auch dieses Mal vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen wird, können wir wie bisher optimale Trainingsbedingungen bieten.

Wir würden uns freuen, Sie beim 9. Mitteldeutschen Regionalanästhesiestammtisch, diesmal in Zwickau, begrüßen zu dürfen und freuen uns auf einen regen und produktiven Gedankenaustausch.

Privatdozent Dr. med. habil. Andreas Reske
Zentrum für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Heinrich-Braun-Klinikum

Dr. med. Karsten Pracht
Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Sana Klinikum Borna

Dr. med. Peter Schwarzkopf
Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Sana Klinikum Borna

Dr. med. Martin Wiegel
Acqua Klinik Leipzig


Die Fortbildungsveranstaltung wird durch die Sächsische Landesärztekammer zertifiziert.
Das ausführliche Programm entnehmen Sie bitte dem unten beigefügten Informationsblatt.


Ansprechpartner


Location

Heinrich-Braun-Klinikum gemeinnützige GmbH
Standort Zwickau
Haus 4 | Erdgeschoss | Raum 101
(Anästhesieambulanz, Demo-Raum)
Karl-Keil-Straße 35
08060 Zwickau

Ort: Zwickau

Veranstalter

Heinrich-Braun-Klinikum, Sana Klinikum Borna, Acqua Klinik Leipzig