Blutdruckmessung 

 

Kinästhetik

Kinästhetik heißt „Bewegung in Harmonie“. Das Kinästhetik Konzept vermittelt die Fähigkeit, Bewegung, Berührung und Bewegungsempfindung als Mittel der Arbeit mit Menschen einzusetzen. Das heißt, der natürliche Bewegungsablauf wird von den Pflegenden genutzt, um Patientinnen und Patienten schonend und kräftesparend zu bewegen.
Wir setzten dieses Konzept in die Praxis um, weil dadurch im alltäglichen pflegerischen Handeln die Patientinnen und Patienten zielgerichtet und aktiv unter Nutzung ihrer persönlichen Bewegungskompetenz in die Pflegemaßnahmen einbezogen werden können.

Durch das Kinästhetik Konzept ist es möglich, pflegerisches Handeln auf der Grundlage des Pflegeprozesses zielorientiert zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und zu reflektieren.
Darüber hinaus ermöglicht es den Pflegenden sich kräftesparend und rückenschonend zu bewegen.
Zwei ausgebildete Kinästhetiktrainer schulen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes mit Grundkursen für Erwachsene und Kinder (Infant Handling).
In unserer medizinischen Berufsfachschule erhalten alle Auszubildenden der Gesundheits-und Krankenpflege wie auch der Physiotherapie einen Grundkurs in diesem Konzept.
Um eine entsprechende Nachhaltigkeit zu fördern, bieten die Trainer regelmäßige Praxisanleitungen an und stehen den Stationen und Fachabteilungen jederzeit beratend zur Seite.

Grundkurs: Infant Handling
Kinästhetiktrainerin Hanna Feige
Telefon: 0375 51-2248
E-Mail: kinaesthetics@hbk-zwickau.de

 

Grund- und Aufbaukurs: Palliativpflege

Kinästhetiktrainer Thomas Thalwitzer
Telefon: 0375 51-2750
E-Mail: kinaesthetics@hbk-zwickau.de
 
Informationsblatt: Download
Deeskalationstraining 

Deeskalation

Deeskalation ist eine Maßnahme, welche die Entstehung und Steigerung von Gewalt und Aggression erfolgreich verhindern kann, um psychische und physische Beeinträchtigungen oder Verletzungen eines Menschen zu vermeiden, wann und wo immer das möglich ist.
In jedem menschlichen System (Team, Dorf, Verein, Gemeinschaft, Familie) kommt es früher oder später zu angespannten Situationen. Aus der Dynamik der zwischenmenschlichen Interaktionen entstehen sehr häufig Aggressionen.
Die Gründe dafür sind vielschichtig und komplex, stationäre Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Altenheime sind davon nicht ausgenommen.

Im Heinrich-Braun-Klinikum schult eine nach ProDeMa © ausgebildete Deeskalationstrainerin alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in besonders sensiblen Bereichen wie Rettungsstelle und Akutpsychiatrie und vermittelt den professionellen Umgang mit Aggression und Übergriffen zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie dem Selbstschutz der Pflegenden.

Krankenschwester Katrin Barth-Grötsch
Deeskalationstrainerin Telefon: 0375 51-2753

  

Basale Stimulation

Basale Stimulation ist ein Konzept zur Förderung der Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation bei Menschen mit verminderter Eigenaktivität durch mangelnde Bewegungsfähigkeit sowie mit herabgesetzter Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit.

Mit einfachen Angeboten und Handlungsweisen wird dabei versucht, den Kontakt zu den Personen aufzunehmen, um ihnen den Zugang zu ihrer Umgebung und ihren Mitmenschen zu ermöglichen und Lebensqualität zu erleben.

Möglichkeiten der „basalen Stimulation„ sind beispielsweise:
  • belebende und beruhigende Teil-oder Ganzwaschungen
  • Körpermassagen mit aromatischen Ölen
  • Initialberührung am Anfang  und  am Ende einer Pflegehandlung als Form der Kontaktaufnahme wirkt stressreduzierend und entspannend
  • Musiktherapie, Abspielen von Lieblingsmusik, Grüße von bekannten Personen auf Datenträger gesprochen
  • Verminderung der Lärmbelästigung besonders auf Intensiv- und Wachstationen

 

Fachschwester Diana Krauß
Fachschwester Kathrin Ziehr
Anästhesie und Intensivtherapie Telefon: 0375 51-4711
 

Aromatherapie

Die Aroma-Therapie ist ein Teilgebiet der Phytotherapie. Durch den Geruch von ätherischen Ölen werden positive Auswirkungen auf den seelischen und körperlichen Zustand der Patienten erzielt.
  • Mit Aromaöl betropfte Tücher werden im Zimmer aufgehängt oder ausgelegt.
  • In speziellen Bereichen wie Stroke Unit, IMC und Intensivstationen werden beispielsweise Waschungen mit Aromaölen vorgenommen. So wirkt Pfefferminze beispielsweise fiebersenkend und kühlend.
  • Einreibungen mit Eukalyptusöl und Thymian fördern das Abhusten bei Bronchialerkrankungen.
  • Speziell zusammengesetztes Tonkaöl findet Anwendung in der Schmerzbehandlung.
  • Harmonisierend und entspannend wirken fruchtige ätherische Öle.

Die Anwendung erfolgt stets in Absprache mit den behandelnden Ärzten und auf Wunsch des Patienten durch besonders geschultes Personal der Pflege und Physiotherapie.

 

Fachschwester Anett Glaser
Anästhesie und Intensivtherapie Telefon: 0375 51-4711

 


 

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