Über 95 Jahre Heinrich-Braun-Klinikum am Standort Zwickau

12.06.2017

Blick zurück und nach vorn: Meilensteine und Zukunftspläne des Klinikums im Überblick

Das HBK am Standort Zwickau aus der Vogelperspektive betrachtet.
Das Klinikum im Westen Zwickaus gehört seit 1921 zum Stadtteil Marienthal und trägt seit 1934 den Namen seines Gründers Heinrich Braun. Damit ist es für Generationen von Zwickauern die Institution für Notfallversorgung und medizinische Betreuung. Seit 2012 trägt das Klinikum mit dem Standort Kirchberg ebenfalls die Verantwortung für die medizinische Versorgung des südlichen Landkreises Zwickau.
Als modernes Klinikum der Schwerpunktversorgung verfügt das HBK mit den Standorten Zwickau und Kirchberg sowie der Außenstelle des Kinderzentrums in Glauchau über mehr als 900 Betten in rund 30 Kliniken und medizinischen Abteilungen. Täglich setzen sich über 2.000 Mitarbeiter des Klinikums mit Kompetenz und Fürsorge dafür ein, um jährlich über 40.000 stationäre Patienten optimal zu betreuen.
Als Akademisches Lehrkrankenhaus und regionales Aus- und Weiterbildungszentrum leitet das Klinikum den Nachwuchs für die Zukunft an und leistet zudem mit über 40 Facharztpraxen in den Medizinischen Versorgungszentren der HBK-Poliklinik gemeinnützige GmbH einen wichtigen Beitrag zur ambulanten Versorgung in der Region.

Erweiterungen im Leistungsspektrum

Auf dem medizinischen Sektor erfolgten in den vergangenen Jahren zahlreiche Klinikneugründungen, um dem demografischen Wandel, der zunehmenden Spezialisierung in der Medizin sowie dem Versorgungsanspruch der Region gerecht zu werden.
Ein kleiner Rückblick:
2012 wurde die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie nach einer Unterbrechung 2011 erneut etabliert – gemeinsam mit den Fachbereichen Augen- und HNO-Heilkunde, Neurologie sowie Neurochirurgie können Patienten mit allen Verletzungen im Kopfbereich ganzheitlich im Klinikum behandelt werden.
2013 wurde die Klinik für Minimalinvasive Viszeralchirurgie und Proktologie in Kirchberg gegründet und damit das Leistungsspektrum am Standort hochwertig erweitert. Mit der Etablierung der Gefäßchirurgie als eigenständige Klinik und mit der Eröffnung der Geriatrischen Tagesklinik sichert das HBK am Standort Zwickau die optimale Versorgung von Patienten mit Gefäßerkrankungen sowie Menschen im höheren Lebensalter.
Die 2014 neu gegründeten Kliniken für Innere Medizin V (Pneumologie, pneumologische Onkologie, Beatmungs- und Schlafmedizin) und Thoraxchirurgie bilden zusammen das Lungenzentrum und ermöglichen Lungenpatienten eine ganzheitliche Behandlung aus einer Hand. Die Handchirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie wurde als eigenständige Klinik etabliert und sorgt für die sehr gute Versorgung von Patienten mit Verletzungen oder Erkrankungen der Extremitäten.
2015 eröffnete die Klinik für Neurorehabilitation am Standort Kirchberg, wodurch eine große Versorgungslücke im Raum Westsachsen geschlossen wurde. Patienten können nach einer Akutbehandlung – zum Beispiel auf der spezialisierten Schlaganfallsta-tion am Standort Zwickau – wohnortnah in die Rehabilitationsphase eintreten.

Investitionen für den Standort

Mit umfangreichen Bau- und Modernisierungsmaßnahmen hält das Klinikum mit den Anforderungen einer modernen medizinischen Versorgung Schritt. HBK-Geschäftsführer Rüdiger Glaß erklärt: „Wir investieren in unseren Standort, um ein leistungsstarkes, mit kurzen Wegen ausgestattetes Klinikgelände vorzuweisen und unseren Patienten Hochleistungsmedizin in zeitgemäßen Gebäuden bieten zu können.“
2012 konnte die Klinik für Innere Medizin II das sanierte und erweiterte Haus 5 beziehen. Seitdem befinden sich dort die Fachbereiche Nephrologie, Endokrinologie und Diabetologie, Immunologie, Rheumatologie und Infektiologie sowie Gastroenterologie und Hepatologie. Im selben Jahr konnten die Klinik für Innere Medizin I und die Klinik für Hautkrankheiten und Allergologie ihr neues Domizil, den Ersatzneubau Haus 3 beziehen.
Ein kleiner Ausblick:
Nach der Grundsteinlegung im März 2015 kann im Sommer 2017 das neue Haus 6 eröffnet werden. Der Neubau, der neben dem Operativen Zentrum Haus 4 erbaut wurde, ermöglicht durch die Bündelung von Fachbereichen eine interdisziplinäre Versorgung und kurze Wege für Mensch und Material. Der historische Altbau Haus 8, der sich direkt neben dem Haus 6 befindet, wird derzeit saniert, umgebaut und erweitert. 2019 werden dort die Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin sowie Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters einziehen, die bislang räumlich getrennt voneinander im Haus 1 sowie im Haus 11 untergebracht sind.

Zum Thema "Über 95 Jahre Heinrich-Braun-Klinikum am Standort Zwickau" ist am Samstag, dem 10. Juni 2017, eine Beilage in der Freien Presse erschienen, welche Sie unten beigefügt einsehen können.

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