Leistungsspektrum

Anästhesiologie

Pro Jahr werden circa 14.500 Narkosen bei Patienten aller Alters- und Risikogruppen durchgeführt.
  • Prämedikationsambulanz
  • anästhesiologische Versorgung aller Fachbereiche
  • alle gängigen Formen der Allgemein- und Regionalanästhesie
  • rückenmarksnahe und periphere Regionalanästhesien sowie kombinierte Verfahren
  • geburtshilfliche Regionalanästhesie
  • Sedierung und Anästhesien für diagnostische und therapeutische Eingriffe
  • postoperative Schmerztherapie


Prämedikationsambulanz

Vor einer Operation in Narkose ist ein Gespräch mit dem Narkosearzt (Anästhesist) notwendig. Dieses findet in unserer Prämedikationsambulanz (Anästhesiesprechstunde) statt.

  • Nicht gehfähige Patienten werden an ihrem Krankenbett aufgesucht 
  • Aushändigung des Aufklärungsbogen und Fragen zur Krankengeschichte
  • Erläuterung möglicher Narkoseverfahren
  • Festlegung der geeigneten Narkoseform
Sprechzeiten: Mo–Fr  08.30–15.00 Uhr
Telefon: 0375 51-4816
Ort: Haus 4, EG, Zimmer 116
Informationsblatt: Download


Aufwachraum
Nach der Narkose erfolgt die weitere Betreuung durch unser Anästhesiepersonal sowie einen Oberarzt der Anästhesie. Bei Bedarf schaut auch ein Oberarzt des entsprechenden operativen Fachgebietes nach den Patienten, bevor sie auf die Pflegestation zurück verlegt werden. 

 

Notfallmedizin

Am Heinrich-Braun-Klinikum wurde bereits 1966 ein ärztlich besetzter Rettungswagen eingesetzt. Heute wird der Notarzt durch das Einsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr Zwickau zum Notfallort gebracht. An jedem zweiten Tag wird ein Notarzt aus unserer Klinik eingesetzt. Außerdem sind wir für die ärztliche Besetzung des Rettungshubschraubers Christoph 46 verantwortlich. Unsere Station gehört seit 20 Jahren zur Deutschen Rettungsflugwacht (DRF). Die Notärzte kommen überwiegend aus dem Heinrich-Braun-Klinikum, unterstützt durch Kollegen, die in Kliniken bzw. in ihrer Praxis im Raum Zwickau tätig sind. 

siehe auch: Rettungsstelle

 

Intensivmedizin

Unsere Intensivmedizin zeichnet sich durch einen hohen technischen Standard aus, ergänzt durch die ständige Anwesenheit speziell ausgebildeten ärztlichen und pflegerischen Personals. Die gebündelten Anstrengungen mit Ärzten aller Kliniken ermöglichen für jeden Patienten die bestmögliche Behandlung. Wenn jedoch erkennbar wird, dass trotz maximaler Therapie keine Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben möglich ist, wollen wir nicht, dass sich die vorhandenen technischen Möglichkeiten verselbstständigen.

Die Intensivstation ist auch der Ort, wo in Einzelfällen das Thema der Organspende angesprochen wird. Im Jahre 2011 und 2015 hat die Deutsche Stiftung Organtransplantation gemeinsam mit den Ministern der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen das Heinrich-Braun-Klinikum am Standort Zwickau für sein hohes Engagement im Organspendeprozess ausgezeichnet.

Überall im Krankenhaus, besonders aber auf den Intensivstationen, können ethische Konflikte entstehen. Um hier eine Struktur für Lösungswege vorzugeben, wurde im Jahr 2011 eine Klinische Ethik-Kommission gebildet, an die sich bei Bedarf jeder Patient, die Angehörigen und alle Mitarbeiter wenden können. Darüber hinaus besteht eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst der Diakonie Zwickau und den Mitarbeitern des Kriseninterventionsdienstes unserer Stadt. 

 

Schmerztherapie

Der Standard für die postoperative Schmerztherapie ermöglicht dem Pflegepersonal die Durchführung der festgelegten Stufenbehandlung. Durch die Narkoseärzte erfolgen zusätzlich örtliche Betäubungsverfahren über spezielle Katheter und Konsile bei schwierigen Fällen. Der chronische Schmerz kann sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickeln. Derart komplizierte Krankheitsbilder können durch unsere Schmerztherapeuten gemeinsam mit Ärzten aller Fachrichtungen und mithilfe unserer Psychologen, spezialisierten Gesundheits- und Krankenpflegern sowie Physiotherapeuten behandelt werden. Dabei pflegen wir die Kooperation mit den niedergelassenen Schmerztherapeuten und Hausärzten unserer Region.

Patientenzimmer 
Aufwachraum 
mobile Überwachung